Kreuzfahrtkrimis: Spannung auf dem Wasser

Warum Kreuzfahrtschiffe perfekte Schauplätze für Krimis sind

Ein Kreuzfahrtschiff soll ein Ort der Entspannung sein. Wir kennen das aus dem Traumschiff:
Sonne, Meer und Cocktails am Pool vor gediegener Kulisse. Die angesteuerten Reiseziele sind exotisch, aber nicht zu exotisch. Doch was, wenn aus der Traumreise plötzlich ein Albtraum wird? Für mich als Autorin sind Kreuzfahrtschiffe wahre Fundgruben für Kriminalgeschichten. Denn einmal auf dem offenen Meer, gibt es kein Entrinnen. Alle sitzen buchstäblich im selben Boot.

Der geschlossene Raum – ein Krimiklassiker

Wer einmal an Bord eines Kreuzfahrtschiffes ist, bleibt dort – zumindest bis zum nächsten Hafen. Das macht den Schauplatz so unwiderstehlich: Verdächtige können nicht einfach verschwinden, Beweise nicht „zufällig“ verloren gehen, und jeder Blick, jedes Gespräch bekommt Gewicht.
Diese räumliche Begrenzung erinnert an den klassischen „Kammermord-Krimi“, bei dem ein Verbrechen in einem abgeschlossenen Umfeld geschieht: ein eingeschneites Landhaus, ein Zug, ein Inselhotel bei Sturmflut – oder eben ein Kreuzfahrtschiff mitten auf dem Ozean. Was mich als Schriftstellerin daran besonders reizt, ist, dass Täter und Opfer, Zeugen und Ermittler auf engem Raum miteinander agieren, ohne dass bis zum Ende klar ist, wer das Verbrechen begangen hat.

Das Spiel der Gegensätze

Arm und reich, Urlauber und hart arbeitende Menschen, Offiziere und Aushilfskellner – auf dem Schiff kommen alle zusammen und sind doch Welten voneinander entfernt. Während die Passagiere am Pool Cocktails schlürfen oder sich an Land vergnügen, schuftet die Crew unter Deck – oft hinter den Kulissen und somit unsichtbar für die Urlauber. Menschen aus aller Herren Länder teilen sich winzige Kabinen, arbeiten zwölf Stunden am Tag, an sieben Tagen in der Woche und sehen ihre eigenen Familien oft monatelang nicht. Wenn dann plötzlich etwas passiert, bekommt die perfekte Urlaubsidylle einen Sprung. Spannung entsteht.

Konfliktpotenzial

Auf einem Kreuzfahrtschiff herrscht außerdem eine eigene Ordnung. Es gibt klare Ränge, Uniformen und Abläufe – jeder weiß, wer wem etwas zu sagen hat. Diese Struktur wirkt auf den ersten Blick beruhigend, doch darin steckt auch erzählerisches Potenzial: Was passiert, wenn Hierarchien plötzlich infrage gestellt werden? Meiner Protagonistin Lissy Lindberg passiert das gleich im ersten Band der Reihe. Während ihr Arbeitsplatz, das Kreuzfahrtschiff „Principessa“ von Mexiko aus in Richtung Südsee startet, verschwindet ein Mitglied der Besatzung spurlos. Anstatt sich aus der Sache herauszuhalten, wie es die Sicherheitsoffizierin und der Kapitän des Schiffes ihr dringend nahelegen, ermittelt Lissy auf eigene Faust.

Wenn du wissen willst, wann genau es mit Band 1 meiner neuen Cosy-Crime-Reihe losgeht, dann folge mir hier, bei Facebook oder auf meiner Autorinnenseite bei Amazon. Im Februar 2026 heißt es „Leinen los!“ für Lissy Lindberg & Co.

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